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Aktuelle News, Nachrichten und Informationen zum Thema Schwangerschaft - Eltern - Kind

Hier findest Du viele interessante Neuigkeiten, Nachrichten und News, die Dir bei deinem Kinderwunsch, Schwanger - und Elternsein helfen können.

Wir berichten über Veränderungen beim Kindergeld, über wirtschaftliche Entlastungen oder Belastungen für Familien oder auch über Trends wie z.B. die digitale Patientenakten für Schwangere.

Auch wirst Du Artikel über große Ereignisse wie z.B. den Weltkindertag in unserem Newsbereich finden. Selbstverständlich sind auch Beiträge dabei, die Gesundheitsthemen für die Mutter und das Kind während - und nach Schwangerschaft behandeln.

Natürlich sind auch immer mal Beiträge dabei, die auf der Beziehungsebene stattfinden und sehr wichtig für ein gutes Miteinander in der Schwangerschaft und in der Zeit als Kind, Familie, Eltern, Mutter, Vater sind.

Wir haben alle Nachrichten, Artikel und Beiträge klar und strukturiert für Dich aufbereitet.

Viel Spaß bei der Lektüre - und eine informative Unterhaltung wünscht die Redaktion von schwanger-kind.de


Rauchen während der Schwangerschaft

Bild zeigt brennende Zigarette mit einem STOP Schild
26. Oktober 2018

Rauchen in der Schwangerschaft und die möglichen Folgen


Rauchen, ob passiv oder aktiv, ist in der Schwangerschaft ein Gesundheitsrisiko für Mutter und das werdende Kind. Beim Ungeborenen geht man von vermindertem Geburtsgewicht aus, zudem ist von Entzugserscheinungen nach der Geburt auszugehen. Daher ist ein Verzicht auf das Rauchen in allen Phasen der Schwangerschaft dringend zu empfehlen.

Im Idealfall bietet der Körper der Mutter dem Ungeborenen Schutz und versorgt es mit allem für die Entwicklung nötige. Der Körper der Mutter kann aber auch zur Falle für das Baby werden. Zum Beispiel dann, wenn die Schwangere raucht. Das Baby ist dann den Giften schutzlos ausgesetzt.

Auf jeder Zigarettenpackung steht schwarz auf weiß, dass das schädlich ist. Nach Schätzungen von Medizinern raucht trotzdem jede fünfte Schwangere. Untersuchungen von Universitäten haben sogar ergeben, dass 40 Prozent der Raucherinnen trotz Schwangerschaft nicht mit dem Rauchen aufgehört hatten.

Also setz alles daran das Rauchen aufzugeben. Sei es mit eisernem Willen, Hilfsmitteln wie Nikotin Pflaster oder einer Rauchstopp Hypnose.

Rauchen in der Schwangerschaft hat langfristige Folgen für das Kind


Nach der Geburt können sich die Auswirkungen von Rauchen in der Schwangerschaft beim Kind bemerkbar machen. Babys, deren Müttern während der Schwangerschaft rauchten, sind infolge mangelhafter Versorgung mit Nährstoffen nach der Geburt grundsätzlich kleiner und wiegen weniger als Babys von nichtrauchenden Müttern.

Kommen Kinder von Raucherinnen mit einem geringeren Geburtsgewicht zur Welt, können sie diesen Rückstand nicht aufholen. Zudem sind sie anfälliger für Schädigungen und Kinderkrankheiten und weisen auch eine höhere Sterblichkeitsrate auf. Eine Packung Zigaretten am Tag erhöht laut einer britischen Studie die Gefahr von plötzlichem Kindstod um bis das Siebenfache.

Bei Kindern, deren Mütter in der Schwangerschaft aktiv oder passiv rauchten, besteht das Risiko schon früh an Asthma zu erkranken. Zudem steigt die Entwicklung von Allergien um 30 Prozent . Auch das Risiko später an Leukämie zu erkranken ist durch die krebserregenden Inhaltsstoffe der Zigaretten stark gesteigert. Kinder, die im Mutterleib Nikotin ausgesetzt waren, kämpfen später oft mit Lernschwierigkeiten oder haben gar die Diagnose ADHS. (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom)

Am besten sofort ganz mit Rauchen aufhören, dir selber und deinem Kind zuliebe!

Das klingt radikal, aber es ist die beste Lösung. Vielleicht hilft Dir ein kleines Rechen-Beispiel bei der Entscheidung. Wenn Du beschließt während der Schwangerschaft auf fünf Zigaretten am Tag zu reduzieren, raucht Dein Baby bis zur Geburt 1.400 Zigaretten mit. Also such Dir Unterstützung im Alltag, mach Deine Wohnung zur Nichtraucher-Wohnung und vermeide verführerische Situationen.

Wenn Du trotz aller Bemühungen immer wieder rückfällig wirst, dann hol Dir Hilfe von Profis. Auch eine Rauchstopp Hypnose kann Veränderungen tief in Deinem Unterbewusstsein verankern und Dir dabei helfen mit dem Rauchen aufzuhören. Da Du als Nichtraucher auf die Welt gekommen bist, kannst Du auch nach Jahren als Raucherin wieder dahin kommen.

Auch die Väter sind für die Gesundheit der Familie verantwortlich. Daher sollten auch Väter zu einer rauchfreien Umgebung beitragen und selbst auch nicht rauchen. Väter können ihre Partnerin bei einem Rauchausstieg wirkungsvoll unterstützen, wenn sie auch selber auf das Rauchen verzichten. Für machen klappt das spontan, aber die gemeinsamen Raucherentwöhnung ist ganz besonders erfolgreich. Eine Schwangerschaft ist der beste Zeitpunkt, um mit dem Rauchen aufzuhören!

Eine Rauchstopp Hypnose bietet zum Beispiel der Hypnose-Coach Götz Uwe Kreß an. Weitere Information hierzu findest Du auf der Seite: rauchenaufhoeren-hypnose.de.

Wie ist Deine Meinung zum Thema Rauchen während der Schwangerschaft?

ötz U


Für und Mit Kindern kein Zutritt

Bild zeigt Kind mit bunten Fingern und Gesicht

Kein Zutritt für Kinder

Hannover, 26.09.2019
Von Till Sohnsmeyer
Am letzten Wochenende fanden bundesweit Feierlichkeiten zum Weltkindertag statt, die unter dem Motto „Mehr Freiraum für Kinder“ standen. Passend dazu, fiel der schwanger-kind Redaktion kürzlich in den sozialen Medien eine heiße Diskussion um einen Wirt auf, der Kindern nur Erwachsenen Einlass in sein Restaurant gewähren möchte.

Klingt erstmal schlimm, aber von vorne:
Jeder von uns kennt es: essen gehen mit Freunden und Familie ist in jeder Familie ein besonderes Highlight. Keiner muss sich um Einkauf und Vorbereitungen kümmern und, das können wir ruhig zugeben, auch das „bedienen lassen“ ist manchmal einfach schön.  

Doch mitunter kennen wir auch anderer Gefühle, wenn wir mit kleinen (und großen) Kindern auswärts essen gehen.

Zum Teil überkommt uns dieses beklemmende Gefühl, wenn Kinder im Restaurant sind, wie sie sind: es geht mal drunter und drüber, die Kindern toben herum, fallen vom Stuhl, finden kreative Sitzgelegenheiten unter den Tischen und Stühlen, spielen, sind zu laut und auch beim Essen passiert ab und zu das ein oder andere Malheur.

Sicherlich, alles ganz normal und in der Regel sind besonders Kellnerinnen und Kellner mit einer Engelsgeduld ausgestattet, sodass man selber als gestresste Eltern ins Staunen kommt, wie gut sie das ganze Durcheinander managen.

Nur, war da nicht auch dieser böse Blick vom Nachbartisch? Von dem jungen Paar, welches in Ruhe den gemeinsamen Hochzeitstag mit einem stilvollen Essen feiern wollte? Von der Frauenrunde an dem großen Tisch nebenan, die sich nur selten sieht und endlich in Ruhe „quatschen“ wollte?

Ja, auch das kennen wir. Betrachtet man diese Sichtweise, ist zu erklären, warum der oben beschriebene Wirt nur Erwachsenen Zutritt zu seinem Restaurant gewähren möchte. Und: laut einer Statistik von „yougov“ sprechen sich 37 % der kinderlosen Deutschen für eine Sperrstunde von Kindern in Restaurants aus.


Die Wirte stehen also auch nicht ganz alleine da.

Sollten solche Wirte nun in sozialen Medien abgestempelt und beleidigt werden, wie es häufig geschieht? Muss man hochmoralisch gegen solche Meinungen vorgehen? Sind dies insgesamt Zeichen für eine kinderfeindliche, deutsche Gesellschaft?

Nein, das denken wir nicht. Sicherlich stehen voll hinter dem Motto des Weltkindertages, den Kleinsten dieser Gesellschaft mehr Freiräume zu geben, aber dies muss auch immer verträglich für die anderen Mitglieder der Gesellschaft bleiben.

Es gibt auch Momente, in denen Eltern die Kinder in Restaurants vollkommen unbeaufsichtigt toben und spielen lassen und damit auch wenig Rücksichtnahme gegenüber anderen Gästen zeigen.

Nur, weil es Kinder sind dürfen wir ihnen nicht alles erlauben. Ein gewisses Maß an Benehmen dürfen wir auch von den Kleinsten erwarten, ohne ihre Freiheiten damit einzuschränken.

Dabei sollten wir nicht auf tradierte Essgewohnheiten aus den 50er Jahren zurückgreifen, bei denen Hänschen im Hemd und Krawatte artig am Tisch sitzen musste und gefälligst den Mund zu halten hatte, wenn die Eltern reden. Das kann nicht die Lösung sein.

Wir wollen lebendige, wache, erzählende Kinder am Tisch. Aber eben auch mit Rücksicht auf andere Gäste. Und das bezogen auf Manieren, Lautstärke und Toberei.

Darüber hinaus, zeigt sich die Kinderfreundlichkeit eines Landes unserer Meinung nicht darin, ob Kindern Zutritt zu Restaurants bekommen, sondern in anderen Themen wie zum Beispiel in der Austattung der frühkindlichen Bildung und Betreuung, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und den generellen staatlichen Hilfen für Familien mit Kindern.

Wie sind eure Erfahrungen und Meinungen? Was habt ihr in Restaurants erlebt? Kommentiert den Artikel oder schreibt uns eine E-Mail an die schwanger-kind Newsredaktion (redaktion@schwanger-kind.de), damit wir eure Meinung in einer neuen Rubrik auf unserer Seite veröffentlichen können.
                               

Weltkindertag 2018

Bild zeigt drei Kinder auf Fahrrädern
Deutschland, 20. September 2018
Heute ist der Weltkindertag unter dem Motto „Kinder brauchen Freiräume“. Unter diesem Motto rufen anlässlich des Weltkindertages das Deutsche Kinderhilfswerk, Unicef Deutschland, Bund, Länder und Kommunen dazu auf, Kindern und Jugendlichen mehr Optionen bei der Beteiligung zu geben.
 
Kinder sollen sich frei entfalten dürfen, sie sollen ihre Kreativität, ihren unvoreingenommen Blick so nutzen können, dass sie sich mit ihren Vorstellungen und Ideen beteiligen können und das Gefühl haben, dass sie von den Erwachsenen ernst genommen werden.
 

Mehrere 100 Veranstaltungen finden in Deutschland heute statt

In Köln und Berlin finden die größten Veranstaltungen zum Weltkindertag statt:
 
In Köln findet am 23 September zum 27. Mal das Kölner Weltkindertag-Fest auf zwei Bühnen in Rheingarten und auf dem Heumarkt (Altstadt von Köln) statt. Es werden verschiedene Informations- und Mitmachangebote bereitgestellt.
 

In Berlin findet das Fest am 23. September auf dem Potsdamer Platz in Berlin statt. Schirmherrin des Welt­kin­der­tags­festes ist die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Frau Dr. Franziska Giffey.
 
 
Laut einer repräsentativen Umfrage des Kinderhilfswerks anlässlich des Weltkindertags sind 56 Prozent der Befragten der Meinung, Deutschland ist ein kinderfreundliches Land. 39 Prozent der Befragten gaben an, dass Deutschland kein kinderfreundliches Land sei.
 
Weiterhin gaben 85 Prozent der Befragten an, dass sie es als sehr wichtig oder wichtig ansehen, dass die Politik sich um die Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland kümmern muss. Dass sie dies tatsächlich machen, meinen nur 16 Prozent.
 

Der Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes, Thomas Krüger, sagt zu den Ergebnissen:
 
"Die Diskrepanz zwischen den Ansprüchen der Menschen an eine kinderfreundliche Gesellschaft und deren Verwirklichung ist teilweise erschreckend. Das gilt insbesondere für die Bekämpfung der Kinderarmut und den Schutz von Kindern vor Gewalt. Wir schaffen es aber auch nicht, unseren Kindern genug selbstbestimmte Zeit und Erholung sowie ausreichend Spiel- und Freizeitmöglichkeiten zu ermöglichen.
   

Google feiert Weltkindertag mit speziellem Doodle



Die Redaktion von Schwanger-Kind.de feiert den Weltkindertag heute mit ihren Kindern und Friends. Wir werden dafür sorgen, dass unsere Kinder heute noch mal extra viele Freiräume bekommen. Nur wenn es unseren Kindern gut geht, kann es auch der Gesellschaft gut gehen. In diesem Sinne, wünschen wir allen Kindern auf der Welt nur das Beste!



Streiten? Ja unbedingt! Aber dann richtig!

Bild zeigt Frau die nach einem Streit sehr traurig ist
Hannover, 19. September 2018
Unsere Kinder sind ein Segen, keine Frage! Dennoch sind unsere Kleinen für den Alltag mit Beruf, Haushalt und Partner auch eine zusätzliche Herausforderung. Dies kann zu erhöhter Gereiztheit, Angespanntheit und Aggressivität, ja sogar Streitlust, führen. Alles nicht schlimm und ganz normal. Sprichwörtlich in einem Streit „den Dampf ablassen“ erscheint sinnvoll und kann befreiend wirken.

Besser Streiten

Nur: wir streiten nicht immer ideal. Es bleibt ein bitterer Nachgeschmack, die Verletzungen und Kränkungen wirken nach, man fühlt sich ausgelaugt, weniger geliebt. Ob nur beim Streit mit dem Partner, dem Freund oder der Freundin oder auch mit unseren Kindern, es fällt schwer immer fair zu bleiben und richtig zu streiten. Alles keine guten Voraussetzungen für einen zufriedenen nächsten Tag, nach dem Streit.
   
Wie kann man dies vermeiden? Einfach nicht mehr streiten? Wir sagen nein! Im gewissen Rahmen ist eine Affektkontrolle von erwachsenen Menschen zu erwarten. Wir können und sollten nicht in jeder Situation so wie wir manchmal wollten.

Gewisse Grundpfeiler des Umgangs mit anderen Menschen, insbesondere die wir lieben, erwarten wir zu Recht von uns und anderen. Wie also streitet man richtig? Psychologen haben sich diesem Thema mehrfach angenommen, denn es herrscht Einigkeit darüber, dass wir Streits und Konflikte nicht vermeiden oder „schlucken“ sollten, sondern sie nur richtig und zielgerichtet führen sollten.
   
Der Psychologe Peter T. Coleman ist Professor an der Columbia University und erforscht seit Jahrzehnten, wie Menschen besser streiten und legt folgende Grundpfeiler fest:

  1. Das richtige "psychologische" Setting: der Erfolg eines Streits hängt stark davon ab, wie man das Streitthema zu Beginn darstellt. Wenn man zu Beginn auf eine reine "Pro und Contra, du gegen mich, ich gegen dich, schwarz und weiß – Darstellung" setzt, wird man es schwer haben, die Seiten von den verfestigten Positionen zu bewegen. Jede Seite stützt sich unter diesen Bedingungen extrem auf die Argumente, die die eigene Position stärken und hört weniger auf Argumente des Anderen – mögen sie auch noch so gut sein.

  1. Guten Willen zeigen: dieser Punkt steht genau im Gegensatz zu dem ersten Punkt, weil man darunter versteht, dass sich vor einem Streit beide Parteien bewusst machen, dass es konträre Meinungen gibt. Die Grundhaltung des "guten Willens" führt dazu, dass wir die Argumente des Gegenübers besser hören und wir uns mehr Mühe geben, sie zu verstehen.
 
  1. Für positive Gegengefühle sorgen: nach Coleman brauchen Menschen für jeden negativen Augenblick  ungefähr drei positive Gegengefühle. John Gottman (ein Ehe-Experte) spricht in Beziehungen sogar von fünf positiven Momenten, die ein negatives Erlebnis aufwiegen. Wir sollten also nach oder am besten während jedes Streits den Gegenüber angemessen häufig wertschätzen.
 
Auf den ersten Blick drei simple Anforderungen an Streitende. Wir finden aber, dass es gar nicht so leicht ist. Streits sind immer auch gespickt mit Emotionen, in denen es schwierig ist, die Beherrschung zu behalten und die Erfolgsfaktoren für erfolgreiche Streits zu berücksichtigen.
   
Wie sind eure Erfahrungen? Wie streitet ihr erfolgreich und war nervt euch besonders an Streits?
Schreibt uns eine E-Mail an die schwanger-kind Newsredaktion (redaktion@schwanger-kind.de), damit wir eure Meinung in einer neuen Rubrik auf unserer Seite veröffentlichen können.



Unbemerkte Stille – wenn Kinder nicht gut hören können


Bild zeigt Finger einer Frau welcher auf ein Baby-Ohr zeigt
Mainz, 12. September 2018
Wie die Bundesinnung der Hörakustiker (biha) in ihrer Pressemitteilung "Zum Tag des Handwerks am 15.09.2018“ mitteilt, sind Hörbeeinträchtigungen die häufigste Sinnesbehinderung bei Kindern.

In Deutschland sind rund 500.000 Kinder nicht in der Lage ohne eine Hörhilfe oder Hörsystem die Worte Mama, Papa, eine Kinderraspel - oder auch normale Alltagsgeräusche zu verstehen, weil sie schwerhörig sind.

Diesen Kindern –so die biha- wird von Hörakustikern mit spezieller Zusatzausbildung: sogenannte "Pädakustiker“ geholfen, indem die benötigten Hörhilfen / Hörsysteme speziell auf den Bedarf des Kindes hin angepasst werden.

Bei den Hörsystemen unterscheidet man grundsätzlich zwischen konventionellen Hörgeräten, welche für unterschiedliche Hörschwächen (leicht, mittel und hochgradig) erhältlich sind und den sogenannten Hörimplantaten wie z.B. Mittelohr-Implantat oder Cochlea-Implantat (sog. CI`s).
 

Seit 2009 gibt es in Deutschland ein Neugeborenen Hörscreening  

Nach den ersten Tagen der Geburt werden mit allen Kindern sog. Neugeborenen-Hörscreenings in den Geburtskliniken durchgeführt, um zu erkennen, ob eine Hörschädigung vorliegt. Für das Hör-Screening werden zwei Testverfahren:

    • Messung der Otoakustischen Emissionen
    • Hirnstammaudiometrie BERA / ABR

angewendet.    


Eltern sollten aber nach einem unaufälligen Testergebnis dennoch aufmerksam beobachten, ob ihr Kind beim Hören Schwierigkeiten hat. Eine Schädigung des Gehörs kann auch postnatal durch Neugeborenengelbsucht, Virusinfektionen wie Mumps oder Masern, oder durch eine Mittelohrentzündung entstehen.
 
Laut biha gibt es in Deutschland rund 1.000 speziell für das kindliche Gehör ausgebildete Pädakustiker. Sie werden u. a. am Campus Hörakustik in Lübeck ausgebildet.
 
Die weltweit einzigartige Bildungseinrichtung verfügt über einen speziellen Fortbildungslehrgang der Hörakustik zur Kinderversorgung. Pädakustiker verfügen über fundierte Kenntnisse und Fertigkeiten rund um das kindliche Ohr und das kindliche Hören.
 

Hintergrund zum Hörakustiker-Handwerk

In Deutschland gibt es etwa 5,4 Millionen Menschen mit einer indizierten Schwerhörigkeit, Tendenz steigend. Schwerhörigkeit zählt zu den zehn häufigsten gesundheitlichen Problemen. Mit etwa 6.400 Hörakustiker-Betrieben und ca. 15.000 Hörakustikern versorgt das Hörakustiker-Handwerk etwa 3,5 Millionen Menschen in Deutschland mit qualitativ hochwertigen, volldigitalen Hörsystemen. Die Bundesinnung der Hörakustiker (biha) KdöR vertritt die Interessen der Hörakustiker in Deutschland.
   



Frauenrenten sind in den letzten vier Jahren um 31 Prozent gestiegen

Bild zeigt ältere Dame in der Natur
Düsseldorf, 08. September 2018
Wie die Rheinische Post in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, sind die Rentenbezüge für Frauen in den letzten vier Jahren um 31% gestiegen. Waren es im Jahr 2013 noch durchschnittliche 546,- EUR pro Monat so sind es im Jahr 2017 rund 716,- EUR pro Monat. Die Deutsche Rentenversicherung gibt als Grund für die gestiegenen Renten in erster Linie die Einführung der Mütterrente im Jahr 2014 an. Auch die hohen Rentenanpassungen der letzten Jahre haben sich positiv auf die Rentenbezüge ausgewirkt. Weiterhin spiegelt die höhere Frauenrente auch eine längere Beitragszahlung –und eine höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen wieder. Insbesondere hat sich auch das Auslaufen von Altersrente durch vorzeitigen Rentenbezug auf die Beitragsjahre und somit auf den Rentenanspruch positiv ausgewirkt.  
 
So wurde zum   01 Juli 2014 durch die damalige Bundesregierung allen Müttern und Vätern pro Kind (vor 1992 geboren) der Gegenwert eines zusätzlichen Rentenpunktes auf ihr Rentenkonto gutgeschrieben. Ein Rentenpunkt entspricht in Westdeutschland 32,03,- EUR pro Monat und in Ostdeutschland 30,69,- EUR.

Redaktionsmeinung:
Wir von der Redaktion schwanger-kind.de finden, dass dies eine (erste) gute Entwicklung ist und weitere Verbesserungen für die Erziehung von Kindern für Mütter und Väter folgen sollten. Nur wenn die Erziehungsleistungen von Kindern gesellschaftlich und wirtschaftlich honoriert werden, können die großen Herausforderungen in der Zukunft auch gemeistert werden.  



Rush Hour of Life


Symbolbild mit vielen Menschen am Bahnhof
Hannover, 14. August 2018
Das schaffe ich auch noch … und am Besten gleichzeitig – die alltäglichen Herausforderungen des Familienlebens
Der Wecker klingelt. Schnell die Kinder wecken, schließlich sollen sie rechtzeitig in der Schule oder im Kindergarten sein. Selbstverständlich soll es aber vorher noch ein gesundes, ausgewogenes und liebevoll vorbereitetes Frühstück geben. Die Zähne putzen, die Kinder in die Schule schicken oder sie in den Kindergarten oder in die Krippe bringen. Anschließend fahren die Mütter und Väter dieser Welt selbstverständlich ausgeruht und motiviert zu ihrer Arbeit, um dort ebenfalls Höchstleistungen abzurufen. Die Karriere will schließlich auch vorangehen!

Rush Hour of Life

Kommt euch das oben beschriebene Szenario bekannt vor? Auch wenn wir sicherlich an der ein oder anderen Stelle die Situation überzeichnet haben, so ist es doch für die meisten Mütter und Väter eine Herausforderung den Alltag, das Familienleben und die Karriere mit der vollen Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit gleichzeitig zu meistern und dabei allen und allem gerecht zu werden. Dieses Dilemma ist auch in der Soziologie bereits bekannt und erforscht und wurde mit dem Begriff „Rush Hour of Life“ geprägt. Dieser bezeichnet die Lebensphase von Abschluss der Berufsausbildung bis hin zur Lebensmitte, einschließlich der Gründung einer Familie. Besonders prägnant ist dabei, dass in dieser Phase des Lebens viele Herausforderungen gleichzeitig und in einer sehr viel kürzeren Zeitspanne gemeistert werden müssen.

Gesellschaftlicher Druck

Häufig bleibt es aber nicht nur bei den beschriebenen Herausforderungen, denn zusätzlich erwartet die Gesellschaft, dass man den Alltag nicht nur bei bester Laune und Ausgeglichenheit meistert. Nein, es wird auch erwartet, dass man sich politisch informiert und sozial engagiert, dazu auf die Ernährung und Gesundheit achtet, gut aussieht, sich fit hält und natürlich auch dem Partner gerecht wird. Ganz schön viel auf einmal und  nicht verwunderlich, dass Mütter und Väter diesem Ideal in der Regel nicht gerecht werden können.

Nacheinander statt gleichzeitg?

Eine Art des Umgangs mit den alltäglichen Herausforderungen des Familienlebens beschreibt Eva Corino in ihrem Buch „Das Nacheinander-Prinzip: Vom gelassenen Umgang mit Familie und Beruf“ (Suhrkamp Verlag). Darin fordert sie, dass die Gesellschaft umdenken müsse und kostbare Schonzeiten schaffen solle. Damit wir alle Lebensphasen voll ausschöpfen und endlich ein schönes, erfülltes Familien- und Berufsleben haben können. Sie plädiert in ihrem engagierten Ratgeber dafür, dass wir uns für die einzelnen Phasen während der „Rush Hour of Life“ nacheinander Zeit nehmen sollten. Laut Corino bedeutet dies beispielsweise, dass wir Karriereambitionen an die Familiengründung anschließen und so die Zeit mit den Kindern genießen können. Schließlich würden zukünftige Generationen immer länger arbeiten und könnten sich daher auch erst mit Mitte 40 oder auch später der Karriereplanung widmen, wenn die Kinder älter sind und weniger Betreuung benötigten. Dies setze aber auch Veränderungen im gesellschaftlichen Denken voraus: zum Beispiel flexiblere Arbeits – und Betreuungsbedingungen und -zeiten.  

Eigene Ansprüche und Wünsche definieren

Uns erscheint es sinnvoll, im Umgang mit der „Rush Hour of Life“ zunächst die eigenen Ansprüche an ein glückliches und erfülltes Leben im Einklang zwischen Beruf und Familienleben zu definieren und zu priorisieren. Vielleicht hilft es folgende Fragen zu beantworten:

    • Was ist mir zum jetzigen Zeitpunkt meines Lebens wichtig?
    • Möchte ich jetzt eine Familie gründen oder lieber noch warten?
    • Möchte ich mich erst mir und meinen Hobbies widmen oder den beruflichen Werdegang in das Zentrum stellen?
    • Wie ist die Planung meines Partners? Und wie sind unsere Wünsche vereinbar?

Natürlich bildet die Beantwortung dieser Fragen keine Garantie für ein entspannteres, gelassenen Leben. Es gibt nicht vorhersehbare Unwägbarkeiten, die die eigenen Ansprüche und Wünsche verändern oder in Frage stellen. Zum Beispiel ist Karriere meist nicht wie ein Uhrwerk zu planen. Angebote für ein berufliches Weiterkommen können zu einem familiär oder partnerschaftlich ungünstigen Zeitpunkt kommen. An dieser Stelle müsst ihr genau abwägen und priorisieren. Will ich den nächsten beruflichen Schritt machen oder kann ich auch darauf verzichten? Auch auf die Gefahr hin zu einem späteren Zeitpunkt diese Möglichkeit nicht wiederzubekommen?

Nicht perfekt sein wollen

Grundsätzlich raten wir euch, nicht einem übersteigerten gesellschaftlichen Ideal nachzueifern. Ihr müsst nicht perfekt sein. Ihr müsst nicht alles gleichzeitig schaffen und perfekt erledigen.

    • Nehmt euch Zeiten für euch selbst. Kino, Lesen, Urlaub, Wellness, gute Gespräche mit Freunden.
    • Nehmt euch Zeit für die Kinder. Für das Spielen. Das Entdecken. Schaut ihnen beim Aufwachsen zu.
    • Nehmt euch auch Zeit für die Arbeit. Für die persönliche Entfaltung und Weiterbildung. Für ein gutes Gefühl nach einem gelungenen Projekt oder einer erfolgreichen Präsentation.
    • Nehmt euch Zeit für Emotionen. Lachen, Feiern, Scherzen, Tränen.

Wie meistert ihr die „Rush Hour of Life“? Schreibt uns eine E-Mail an die schwanger-kind Newsredaktion (redaktion@schwanger-kind.de), damit wir eure Leserbriefe in einer neuen Rubrik auf unserer Seite veröffentlichen können.



Bild Vertreter der AOK und Sana Kliniken bei der Vorstellung der Digitalen Patientenakte
Immer dabei – das Digitale Gesundheitsnetzwerk: Martin Litsch (Vorstand des AOK-Bundesverbandes), Christian Klose (Projektleiter des Digitalen Gesundheitsnetzwerkes und Chief Digital Officer der AOK Nordost), Dr. Mandy Mangler (Chefärztin der Geburtsklinik am Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum), die werdende Mutter Christin Schlüter, Dr. Jens-Peter Scharf (Chefarzt der Frauenklinik am Sana Klinikum Lichtenberg), Dr. Andrea Grebe (Vorsitzende der Vivantes-Geschäftsführung) und Sana-Vorstand Dr. Jens Schick (v.l.n.r.). (Quelle: Christian Lietzmann)

Digitale Patientenakte erstmals an Berliner Geburtskliniken verfügbar

Berlin, 04. Juli 2018
Wie die AOK, Sana Kliniken AG - und Vivantes Kliniken in einer Pressekonferenz bekanntgegeben haben, ist nun erstmals die digitale Patientenakte an vier Berliner Geburtskliniken der Klinikbetreiber Sana und Vivantes im Livebetrieb. Es sollen noch weitere sechs Kliniken und 13 Medizinische Versorgungszentren folgen. Damit könnten zukünftig rund 114.000 AOK-Versicherte pro Jahr von der digitalen Patientenakte profitieren. Mit den gespeicherten Information auf der digitalen Patientenakte sollen die Daten der Patienten (z.Z. AOK Versicherte) zwischen den behandelnden Ärzten der teilnehmenden Kliniken sicher ausgetauscht – und zugänglich gemacht werden können.

Daten schnell und jederzeit abrufbar

So wird es möglich sein, dass werdende Mütter per Datenupload ihren Mutterpass, Berichte zu früheren Geburten sowie Ergebnisse ambulanter Vorsorgeuntersuchungen in der Patientenakte abspeichern können. Die behandelnden Ärzte können in die Patientenakte dann Ultraschallbefunde, Laborbefunde, Geburtsberichte, OP-Berichte, den Entlassbriefe, Arztbriefe, hochladen. Damit werden die gesamten Informationen der Patienten zentral auf der Patientenakte organisiert und sind bei Bedarf jederzeit schnell verfügbar.
So sagt Martin Litsch (Vorstand des AOK-Bundesverbandes) zu dem Projekt: "Im deutschen Gesundheitswesen wird schon viel zu lange darüber geredet, wie wichtig es wäre, Patienten und Ärzte zu vernetzen. Wir reden nicht nur, sondern tun es jetzt tatsächlich".

Vermeidung von Doppeluntersuchungen

Aus Sicht der Chefärzte hat die digitale Patientenakte neben einem verkürzten Informationsfluss den Vorteil, dass wichtige Informationen bei der Geburt schnell verfügbar sind und somit etwaige Doppeluntersuchungen vermieden werden können. Ein weiterer Vorteil für die Patienten besteht aus Sicht von Frau  Dr. Andrea Grebe (Vorsitzende der Vivantes Geschäftsführung) darin, dass die Rolle der Patientinnen und Patienten gestärkt wird, indem die digitale Patientenakte die Voraussetzung dafür schafft, dass Patientinnen und Patienten einen besseren Einblick in ihre Gesundheitsdaten erhalten und sie selbst entscheiden können, wer ihre Daten wie nutzen darf. Die AOK hat keinen Zugriff auf die Gesundheitsdaten.

Digitaler Standard

Die digitale Patientenakte basiert auf dem Standard von „Integrating the Healthcare Enterprise (IHE)“. Integrating the Healthcare Enterprise (IHE) ist eine Initiative von Anwendern und der Industrie aus dem Gesundheitsbereich, mit dem Ziel, den Datenaustausch zwischen unterschiedlichen IT-Systemen zu verbessern und zu standardisieren.

Bessere Betreuung von Müttern und Kindern

So sagt Dilek Kolat, Berliner Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung in einer Stellungnahme zu dem Projekt: “Sie sei sehr froh, dass AOK, Vivantes und Sana die digitale Patientenakte in der Geburtshilfe erproben, die ihr sehr am Herzen liegt." Dieses Projekt helfe den Ärzten und Pflegekräften, Mütter und Kinder besser zu betreuen.
Weiterhin wünscht sich Frau Kolat, dass sehr bald alle Kassen, Arztpraxen und Kliniken an das digitale Gesundheitsnetzwerk angeschlossen sind.




Symbolbild für Geld Babyschuhe mit Euroscheinen

Millardenentlastung für Familien

Berlin, 27. Juni 2018
Gute Nachricht für alle Eltern und die, die es in Zukunft werden (wollen): wie die CDU/CSU Bundestagsfraktion in ihrer Pressemitteilung verkündet hat, sollen Familien durch ein Maßnahmenpaket um 20 Millarden Euro entlastet werden. So beschloss das Bundeskabinett am 27.06.2018, dass ab 2019 ein millardenschweres Entlastungspaket wirksam wird, welches laut Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) besonders „den kleinen und mittleren Einkommen zugutekommt“.

Konkret geplante Maßnahmen

Um diese Maßnahmen geht es in dem Kabinettsbeschluss konkret:

    • Erhöhung des Kindergeldes und des Kinderfreibetrages: zum 01. Juli 2019 soll der Kinderfreibetrag gesteigert und das Kindergeld um monatlich 10 Euro erhöht werden. Geplant ist zudem, dass das Kindergeld 2021 nochmals um 15 Euro erhöht wird. Von der ersten Erhöhung profitieren ab 01. Juli 2019 ca. 17 Millionen Kinder, deren Eltern dann jährlich 120 Euro mehr Kindergeld bekommen.

    • Höhere Grundfreibetrag: dies wirkt sich je nach Einkommen unterschiedlich aus. Der Grundfreibetrag der Steuerzahler soll von 9.000 Euro auf 9.168 Euro (2019) und 9.408 Euro (2020) steigen. Laut dpa wird eine Familie mit einem Bruttojahresgehalt von 60.000 Euro ab 2019 zum Beispiel um 9,36 Prozent entlastet, das bedeutet für sie 251 Euro mehr im Jahr. Auch höhere Einkommen werden etwas entlastet. Bei einem Familieneinkommen von 120.000 Euro brutto soll die Entlastung 380 Euro im Jahr betragen - das sind 1,8 Prozent Einsparung im Vergleich zu 2018.

    • Entlastung von kleinerer und mittlerer Einkommen bei der kalten Progression: das Problem der "kalten Progression" entsteht, wenn Einkommens- und Lohnerhöhungen nur die Inflation, also die Teuerung von Produkten ausgleichen, die Kaufkraft aber kaum steigt. Durch den Tarifverlauf bei der Einkommensteuer zahlt man dann überproportional mehr Steuern - eine Art schleichende Steuererhöhung. Insgesamt soll die "kalte Progression" um 2,2 Milliarden Euro im kommenden Jahr abgebaut werden.

Zu diesen drei Hauptmaßnahmen kommen noch weitere Maßnahmen für Geringverdiener, so sollen zum Beispiel auch die Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabegesetz verbessert werden. Das Gesamtpaket für Familien wird ein Volumen aus ca. 20 Millarden Euro haben. Die Finanzierung basiert vornehmlich auf den prognostizierten Steuermehreinnahmen in den  nächsten Jahren.  
Versprechen aus dem Koalitionsvertrag gehalten

Die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Nadine Schön bewertet den Beschluss folgendermaßen: „Es ist ein großer Erfolg für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion, dass das Kabinett einen Gesetzentwurf zur Erhöhung des Kindergeldes und des Kinderfreibetrages beschließen wird. Die Union hat in ihrem Wahlprogramm versprochen, alle Familien durch die Erhöhung des Kindergeldes finanziell zu entlasten.“
Insgesamt setzt die derzeitige Regierung aus CDU/CSU und SPD ihre Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag um, in denen sie die Entlastung von Familien angekündigt hatte.


Bild zeigt Grafik bzgl. Ergebnis der Studie Umfrage zum Thema Kinderwunsch

Die Deutschen wollen mehr Flexibilität beim Thema Kinderwunsch

Frankfurt, 20. Juni 2018
Für die VivaNeo-Kinderwunschstudie (https://vivaneo-ivf.com/de/) wurden zwischen April und Mai 2018 insgesamt 1.150 Personen in Deutschland im Rahmen einer repräsentativen Online-Umfrage befragt.
Neben den Einstellungen der Gesamtbevölkerung (920 Personen) wurden gezielt die Einstellungen von Menschen erhoben, die einen Kinderwunsch verspüren, aber wissen, dass sich dieser Kinderwunsch auf natürliche Weise nicht erfüllen wird. Für diese Teilzielgruppe wurden 72 heterosexuelle Paare, 79 Singlefrauen und 79 Frauen in lesbischen Partnerschaften befragt.
Die Erfüllung eines Kinderwunsches durch künstliche Befruchtung findet heutzutage breite Unterstützung. 80 Prozent der Befragten finden es positiv, wenn Betroffene offen mit dem Thema Fertilitätsstörung umgehen.
Alternative Formen von Familienstrukturen mit Kinderwunsch werden auch akzeptiert. So gaben 56 Prozent der Befragten an, dass auch gleichgeschlechtliche Paare die gleichen medizinischen Chancen für die Erfüllung des Kinderwunsches haben sollten wie heterosexuelle Paare. Weiterhin gaben 46 Prozent an, dass auch Singlefrauen bei der Kinderwunschbehandlung gleichgestellt werden sollten

Kosten sollen übernommen werden

80 Prozent der Befragten gaben an, dass sie es für für richtig ansehen, dass die Kostenträger grundsätzlich die Kosten für die künstliche Befruchtung übernehmen soll(t)en. 20 Prozent der Befragten gaben an, dass eine In-vitro-Fertilisation privat finanziert werden sollte, da es eine persönliche Entscheidung ist.
Die große Mehrheit der Befragten, 70 Prozent, sprachen sich dafür aus, dass sich Deutschland beim Thema künstlichen Befruchtung an anderen EU-Ländern mit weniger Einschränkungen orientieren solle.

Schwangerschaftsraten 2016 in Kinderwunschzentren (IVF-Zentren)

2016 wurden in Deutschland rund 63.000 Frauen künstlich befruchtet.
Bei einer 35-jährigen Frau beträgt Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft 36 Prozent und für eine Geburt 27,2% pro Behandlungszyklus.
Damit erzielt die Reproduktionsmedizin in Deutschland durchschnittlich gleich hohe beziehungsweise höhere Schwangerschaftsraten als bei der natürlichen Befruchtung.

Nicht alle Fertilitätsstörungen in Deutschland behandelbar

Während bei der Unfruchtbarkeit des männlichen Partners eine Samenspende infrage kommt, ist bei Infertilität der Frau eine Eizellspende in Deutschland nicht erlaubt.
Auch die Kinderwunschbehandlungen von Singlefrauen und von lesbischen Paaren sind in Deutschland nicht erlaubt.
55 Prozent der direkt Betroffenen halten das Verbot bestimmter Behandlungsmethoden in Deutschland für die größte Barriere für die Erfüllung ihres Kinderwunsches. 64 Prozent gaben an, eine Therapie im Ausland in Erwägung zu ziehen; unter den lesbischen Paaren waren es 90 Prozent.

Für viele in der Gesellschaft (51 Prozent) ist ein solches Verhalten "nachvollziehbar und richtig", 38 Prozent der Befragte halten es falsch, aber können die Gründe nachvollziehen.
"Man kann die Studienergebnisse so interpretieren, dass die aktuellen Rahmenbedingungen für die assistierte Befruchtung (ART) in Deutschland die gesellschaftlichen Entwicklungen für Familienplanung nicht mehr vollständig abbilden", sagt Sebastian Ahrens, CEO der VivaNeo-Gruppe. "Gerade weil die generelle medizinische Behandlungsqualität hierzulande so hoch ist, halten wir eine Diskussion über die Gesetzeslage vorhandener Therapieoptionen für sinnvoll."

Mehr Informationen, Statistiken und Hintergründe zum Thema findest Du auf unserer Seite Kinderwunsch

                                         

Impfung während der Schwangerschaft

Bild Impfung, Spritze in den Oberarm

Impfschutz in der Schwangerschaft? Darauf solltest Du achten

Hessen, 13. Juni 2018
Windpocken, Masern, Mumps oder Röteln - die sogenannten Kinderkrankheiten können während der Schwangerschaft zu ernsthaften Komplikationen führen. Im schlimmsten Fall sind Schäden für das ungeborene Kind zu befürchten. Was also tun, um sich und sein ungeborenes Kind zu schützen?

Impfschutz gegebenfalls auffrischen

Wann eine Impfung auch in der Schwangerschaft Sinn macht, das erläutert die AOK Hessen in einer Pressemitteilung. Demnach sollen Frauen mit Kinderwunsch ihren Impfschutz bestenfalls bereits vor der Schwangerschaft überprüfen und gegebenenfalls auffrischen.

Allerdings ist eine Schwangerschaft nicht immer geplant. Aber auch bei einer überraschenden Schwangerschaft sei ein Schutz gegen verschiedene Erkrankungen möglich, heißt es. Einige Impfungen seien während der Schwangerschaft erlaubt oder werden sogar empfohlen, darunter die die Hepatitis -B- und die Grippeimpfung.

Keine Lebendimpfstoffe

Impfungen, die Totimpfstoffe enthalten, seien auch während der Schwangerschaft unbedenklich, da sie aus abgetöteten Krankheitserregern bestehen. Anders sieht es laut AOK Hessen mit Lebendimpfstoffen aus. Sie sollten, wenn möglich, nicht injiziert werden, um Komplikationen zu vermeiden.

Lebendimpfstoffe enthalten Krankheitserreger, die sich vermehren, aber nicht die Krankheit selbst auslösen. Dazu gehören auch Impfungen gegen Windpocken, Masern, Mumps und Röteln.

Die AOK Hessen empfiehlt: Sobald die Schwangerschaft bekannt wird, sollten Frauen mit ihrem Arzt sprechen. Gemeinsam können sie den Impfpass prüfen und entscheiden, ob und welche Impfungen sinnvoll sind.

Vor allem Krankheiten wie Windpocken, Masern, Mumps oder Röteln könnten schnell gefährlich für den Embryo werden. Frauen, die in ihrer Kindheit eine oder mehrere dieser Krankheiten nicht hatten oder noch nicht durch Impfungen dagegen immunisiert wurden, gehören nach Angaben der AOK Hessen zur Risikogruppe. Ihnen wird geraten, sich von Menschen fernzuhalten, die an einer dieser Krankheiten leiden oder deren Erkrankung noch unklar ist.

Wird bekannt, dass jemand aus dem näheren Umfeld an einer der genannten erkrankt ist oder ein Verdacht darauf besteht, rät die die Krankenkasse, den zuständigen Gynäkologen aufzusuchen und sich beraten zu lassen. Unter Umständen empfiehlt dieser eine passive Immunisierung. Dabei werden Konzentrate von Antikörpern gespritzt, die von Menschen stammen, die gegen die Krankheit bereits immun sind. Der Schutz tritt sofort ein, hält aber in der Regel lediglich ein paar Monate an.

Verzichtet die Mutter auf das Impfen, muss sie bedenken, dass bei Erkrankungen in der Schwangerschaft die Einnahme von Medikamenten ausschließlich nach sorgfältiger Beratung mit dem behandelnden Arzt erfolgen darf. Einige Antibiotika seien beispielsweise auch in der Schwangerschaft unbedenklich, andere Präparate hingegen schädlich für das ungeborene Kind schädlich, heißt es weiter.

Grippeimpfung wird empfohlen

Die Grippeimpfung für Schwangere sei hingegen ausdrücklich empfohlen, so die AOK Hessen unter Berufung auf die Ständige Impfkommission (STIKO). Bestenfalls soll sie nach dem sechsten Monat vorgenommen werden, da der Embryo in den ersten beiden Trimestern alle wichtigen Organe entwickelt und besonders empfindlich ist.

Betroffenen von Asthma oder Diabetes wird eine Impfung bereits nach dem ersten Schwangerschaftsdrittel empfohlen. Diese ist laut AOK Hessen sowohl für Mutter als auch für das Kind unbedenklich. Außerdem werden die von der Mutter gebildeten Antikörper auch auf das Kind übertragen und stärken so dessen Immunsystem.

Allgemein rät die Krankenkasse: Bei Beschwerden, Fragen oder Bedenken immer den Arzt zu Rate ziehen.

Auch nach der Geburt wird das Thema Impfen immer wieder diskutiert. Der als 'Doc Mo' bekannte Moritz Nasemann hat zusammen mit der AOK ein Youtube-Video erstellt, in dem er sich mit Nutzen und Nebenwirkungen von Impfungen.


Rückenschmerzen in der Schwangerschaft

Frau bei der Rückenmassage

Rückenschmerzen in der Schwangerschaft und danach: Tipps für Mütter

München, 15. Juni 2018
Baby, Buggy, Einkäufe - Eltern haben schwer zu schleppen. Wie vor allem Mütter den Alltag mit Kind möglichst rückenschonend bewältigen können, erklärt Dr. Reinhard Schneiderhan, Orthopäde aus München und Präsident der deutschen Wirbelsäulenliga.

Die Schwangerschaft versetzt den Körper in den Ausnahmezustand. Gerade in den letzten Monaten vor der Geburt ist die Belastung für den Rücken besonders groß. Durch den wachsenden Bauch gerate der Körper nach vorne ins Übergewicht und das strenge die Wirbelsäule an, heißt es in einer Mitteilung der MVZ Praxisklinik Dr. Schneiderhan & Kollegen, München.

Und auch nach der Geburt hat der Körper keine Zeit, um sich von den Strapazen zu erholen: Das Baby wird getragen, ebenso Kinderwagen und Wickeltasche. Da seien Rückenprobleme vorprogrammiert, heißt es.

Es sind in der Mehrheit die Mütter, die sich tagsüber und nachts zigmal bücken, um den Nachwuchs hochzuheben und zu tragen. „Da vor allem die stützenden Bauchmuskeln nach der Geburt sehr schwach sind, versucht der Körper, dieses Defizit durch die stärkere Beanspruchung des Rückens auszugleichen“, sagt Schneiderhan.

Sechs Tipps für einen rückenschonenden Alltag mit Baby

Um Rückenschmerzen vorzubeugen, so Schneiderhan, sollen alle Bewegungen mit Baby und Kleinkind möglichst wirbelsäulengerecht durchgeführt werden.

Der Orthopäde rät:

Richtig tragen: Tragen Sie Ihr Baby immer eng am Körper und verteilen Sie das Gewicht. Tragen Sie das Kind mal vor dem Bauch, mal neben sich auf dem Beckenkamm und mal auf dem Rücken. Nehmen Sie sich bei der Auswahl des Tragesystems Zeit und achten Sie auch darauf, dass beide Elternteile gut damit zurechtkommen.

    • Rückengerecht wickeln: Achten Sie beim Kauf auf die Höhe des Wickeltischs. Er sollte so hoch sein, dass Sie alle Handgriffe mit geradem Rücken ausführen können. Wichtig: Legen Sie vor dem Wickeln alles bereit. So kommen Sie nicht in die Situation, hektisch nach Feuchttüchern oder frischen Windeln angeln zu müssen. Denn bereits eine unachtsame, schnelle Drehbewegung kann den Rücken aus den Angeln heben.

    • Sich abwechseln: Jeder braucht einfach mal eine Pause. Entlasten Sie Ihren Rücken immer wieder, recken und strecken Sie sich. Übrigens: Frisch gebackene Väter werden kaum von Rückenproblemen geplagt, sofern sie nicht schon vorher Probleme mit der Wirbelsäule hatten. Darum ist es sinnvoll, den Papa in alle Tätigkeiten wie Tragen und Wickeln einzubeziehen.

    • Auf Rückbildungsgymnastik setzen: Nach der Geburt muss das Gleichgewicht zwischen Bauch- und Rückenmuskulatur wieder hergestellt werden. Die Bauchmuskulatur ist geschwächt, aber wichtig für die Wirbelsäule. Im Rückbildungskurs lernen Sie Übungen kennen, die den geschwächten Beckenboden, die Bauchmuskulatur und den Rücken wieder stärken.

    • Entspannt stillen: Stillen in verspannter Haltung und häufiges Aufstehen in der Nacht können zu einer zusätzlichen Verspannungen der Muskulatur führen. Mütter sollten daher beim Stillen eine möglichst entspannte Haltung finden. Um den Rücken zu schonen, ist es außerdem wichtig, das Baby zur Brust zu nehmen und sich nicht vornüber zu beugen. Zur Abwechslung ist es auch sinnvoll, in Seitenlage liegend zu stillen.

    • Auszeiten einbauen: Ein warmes Bad mit Duftessenzen entspannt. Yoga sorgt ebenfalls für Entspannung und stärkt den Rücken. Zwickt es bereits im Rücken, entlastet die Stufenlage sofort: Legen Sie sich auf einer festen Unterlage flach auf den Rücken. Platzieren Sie die Beine auf einem oder mehreren Kissen, sodass die Knie einen rechten Winkel bilden. Das entspannt und entlastet den Rücken.


40 Jahre „Niemals Gewalt“ – ein Rückblick auf eine Rede Astrid Lingrens

Kinder beim Lernen

Ein Rückblick auf eine Rede Astrid Lingrens

Schweden, 15. Juni 2018
„Die Intelligenz, die Gaben des Verstandes mögen zum größten Teil angeboren sein, aber in keinem neugeborenen Kind schlummert ein Samenkorn, aus dem zwangsläufig Gutes oder Böses sprießt.

Ob ein Kind zu einem warmherzigen, offenen und vertrauenswürdigen Menschen mit Sinn für das Gemeinwohl heranwächst oder aber zu einem gefühlskalten, destruktiven, egoistischen Menschen, das entscheiden die, denen das Kind in dieser Welt anvertraut ist, je nachdem, ob sie ihm zeigen, was Liebe ist, oder aber dies nicht tun.“ Astrid Lindgren, „Niemals Gewalt“, 1978.

Erziehung ist ein schwieriges Geschäft, eines, zu dem jeder eine Meinung hat und das man doch nicht standardisieren kann. Manche bevorzugen die sogenannte antiautoritäre Erziehung. Andere glauben, dass auch mal Zucht und Ordnung vonnöten sei. Ein Klaps, sagen sie, hat noch keinem Kind geschadet. Viele liegen zwischen diesen beiden Extremen.

Wer hat recht? Was richtig ist, ist schwer zu definieren.

Was auf der anderen Seite aber falsch ist und unbedingt vermieden werden muss, konstatierte die Kinderbuchautorin Astrid Lindgren bereits im Jahr 1978 – vor nunmehr 40 Jahren: „Niemals Gewalt“ lautet der Titel ihrer Rede anlässlich der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels in der Paulskirche zu Frankfurt.

Sie zeichnet darin eine Utopie des guten Lebens innerhalb einer Gesellschaft und Frieden für die Welt durch eine Erziehung ohne physische und psychische Schläge. Lindgren war davon überzeugt, dass Kinder durch die ihnen vorgelebten Verhaltensnormen am nachhaltigsten fürs Leben lernten und Achtung keine Einbahnstraße sei.

„Liebevolle Achtung voreinander“, sagte Lindgren, „das möchte man allen Eltern und allen Kindern wünschen.“ – und das wünschen wir euch auf der Suche nach einem richtigen Weg, eure Kinder ins Leben zu begleiten. Die Niederschrift der kompletten Rede Astrid Lindgrens findet Ihr auf


Patientin beim Artzgespräch

Gute Noten für Deutschlands Geburtskliniken

Deutschland, 15. Juni 2018
Mütter stellen Geburtskliniken in Deutschland in der Regel ein gutes Zeugnis aus. Eine fortlaufende Umfrage der Krankenkassen AOK, Barmer sowie der Weissen Liste (Bertelsmann Stiftung) zeigt, dass mehr 89 Prozent mit der Betreuung ihrer Kinder zufrieden sind. Große Zustimmung erfährt demnach auch die Arbeit der Hebammen (86 Prozent) und Ärzte (85 Prozent).

Von mehr als 87.500 Müttern (Stand 2017) empfehlen 83 Prozent ihre Geburtsklinik weiter. „Werdende Mütter haben im Normalfall, genug Zeit, verschiedene Geburtskliniken miteinander zu vergleichen.

Neben den Ergebnissen zur Zufriedenheit sollte auch die Zahl der Geburten in einer Klinik ein wichtiges Kriterium für die Entscheidung sein“, sagte Martin Kitsch, AOKBundesvorstand.„Kliniken, die viele Geburten durchführen, haben in der Regel mehr Erfahrung im Umgang mit komplizierten Situationen.“

Für die Analyse befragten AOK und Barmer ihre Versicherten nach dem Krankenhausaufenthalt. Die Umfrage startete im Jahr 2014. Mehr als 300.000 Frauen wurden bisher angeschrieben.

Symbolbild London wegen Erbfolge

Wusstet ihr schon…?

London, 15. Juni 2018
…dass Charlotte of Cambrigde (3), das zweitgeborene Kind von Herzogin Kate und Prinz William, Nummer vier in der Thronfolge des englischen Königshauses ist, obwohl sie mit Prinz Louis (geboren am 23. April 2018) einen jüngeren Bruder hat? Wie in vielen Königshäusern Europas die althergebrachte Regel, stand lange Zeit auch in der Nachfolge der Windsors der männliche Nachkomme vor dem weiblichen.

Das änderte sich 2013, als die Queen Elizabeth das Gesetz erließ, dass die Thronfolge nicht mehr vom Geschlecht abhängig gemacht werde. Damit legte sie fest, dass das Erstgeborene unabhängig seines Geschlechts auf jeden Fall Rang drei der Thronfolge haben werde. Zu dieser Zeit war das erste Kind des Paares, Prinz George (4), noch nicht geboren.

Sollte die Queen sterben, folgt ihr Sohn Prinz Charles auf den Thron. Auf Platz zwei und drei stehen Prinz William und dessen Sohn George.

Mutter mit Kind beim ins Buch schauen

Dem Kind einen Namen geben

Deutschland 15. Juni 2018
Die erste Aufregung nach der freudigen Botschaft hat sich gelegt. Die werdenden
Eltern entwickeln eine Alltagsroutine für die Zeit der Schwangerschaft. Einige wollen wissen, welches Geschlecht das Kind hat, andere nicht. Allen ist eines gleich: sie müssen sich einen Namen für den Nachwuchs ausdenken. Eine schwierige Frage. Soll es lieber ein traditioneller Name sein, der vielleicht sogar an die Eltern oder Großeltern erinnert oder lieber etwas Ausgefallenes, Verwegenes? Kein Problem.

Bei SchwangerKind.de findet Ihr die aktuell beliebtesten Vornamen für Mädchen und Jungen. Im Internet kursieren viele Listen mit den beliebtesten Namen. Am häufigsten stehen Emma und Ben an der Spitze. Die Evaluation ist nicht immer transparent. Die Gesellschaft für deutsche Sprache e.V. ermittelt im Auftrage der Bundesregierung seit 1977 die Top-Namen. Nach eigenen Angaben wertet das Portal etwa 90 Prozent der Geburtenmeldungen – 2017 waren es in Deutschland 183.486 – aus.

Im Vorjahr bekamen demnach Marie und Maximilian den meisten Zuspruch, gefolgt von Sophie/ Sofie und Alexander sowie Maria und Paul. Aber wie dachten Eltern vor 40 Jahren? Überraschung: Vergleicht man die Auswertung von heute mit der aus dem Jahr 1977 erscheint nur ein einziger Name in den Top Ten – Alexander. Vor 40 Jahren sah die Liste wie folgt aus: Stefanie, Christina/Christine, Sandra, Tanja, Melanie, Nicole, Kathrin, Simone, Kerstin, Daniela. Christian, Michael, Stefan, Markus, Daniel, Alexander, Thomas, Matthias, Andreas, Sven. Für welchen Namen Ihr euch entscheidet, ob Ihr die Liste zur Hilfe nehmt, oder ob Ihr die Top 10 oder 20 als Ausschlusskriterium seht: Denkt bitte daran, dass Eure Kinder ihre Namen ein Leben lang tragen.

Quelle: www.gfds.de

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